Meine entzündliche Akne am Kiefer wurde nach etwa zehn Wochen deutlich ruhiger. In den ersten Wochen hatte ich Brustspannen und gelegentlich Kopfschmerzen. Danach war die Einnahme für mich besser planbar.
Diane 35
Diane 35 ist ein kombiniertes Hormonpräparat für Frauen mit mittelschwerer bis schwerer hormonabhängiger Akne oder Hirsutismus. Cyproteronacetat und Ethinylestradiol vermindern Androgenwirkungen und hemmen den Eisprung.
Beschreibung
Diane 35 ist ein kombiniertes Hormonpräparat zur Behandlung mittelschwerer bis schwerer hormonabhängiger Akne und Hirsutismus bei Frauen. Es enthält Cyproteronacetat und Ethinylestradiol und gehört zu den kombinierten antiandrogenen und östrogenhaltigen Hormonpräparaten.
Zusammensetzung
Diane 35 enthält die Wirkstoffe Cyproteronacetat und Ethinylestradiol. Die Tabletten kombinieren eine antiandrogene Wirkung mit einer östrogenbedingten Hemmung des Eisprungs. Die genaue Dosierung ist auf der Packung angegeben; beachten Sie die Packungsbeilage.
| Wirkstoff | Pharmakologische Funktion |
|---|---|
| Cyproteronacetat | Vermindert die Wirkung von Androgenen |
| Ethinylestradiol | Trägt zur Hemmung des Eisprungs bei |
Dosierung und Anwendung
Diane 35 wird als Tablette oral eingenommen. Das übliche Einnahmeschema besteht aus einer Tablette täglich über 21 aufeinanderfolgende Tage, gefolgt von einer tablettenfreien Pause von sieben Tagen. Danach beginnt ein neuer Einnahmezyklus.
- Die Tablette wird möglichst zur gleichen Tageszeit mit Wasser geschluckt.
- Die Einnahme erfolgt nach einem festen 21-Tage-Schema.
- Eine Tablette sollte nicht geteilt oder zerdrückt werden, wenn dadurch die vorgesehene Einnahmeform verändert wird.
- Bei Erbrechen oder starkem Durchfall kann die Aufnahme des Wirkstoffs beeinträchtigt sein.
- Eine vergessene Tablette wird nachgeholt, sobald die Einnahmelücke bemerkt wird; bei längerer Verzögerung können zusätzliche Regeln für den Empfängnisschutz gelten.
- Eine Behandlung wegen Akne oder Hirsutismus wird nach ärztlicher Kontrolle beendet oder fortgesetzt, nicht allein nach dem Hautbild einzelner Tage.
Das Präparat wird normalerweise nicht mit anderen kombinierten hormonellen Verhütungsmitteln kombiniert. Arzneimittel wie Rifampicin, bestimmte Mittel gegen Epilepsie, einige HIV- oder Hepatitis-C-Therapien sowie Johanniskraut können die Hormonwirkung verändern.
Wie es funktioniert
Cyproteronacetat blockiert Androgenrezeptoren. Androgene sind Hormone, die unter anderem die Talgproduktion und das Wachstum bestimmter Körperhaare beeinflussen. Ethinylestradiol verändert zusätzlich die hormonelle Rückkopplung zwischen Eierstöcken, Hypophyse und Gehirn.
Pharmakologischer Mechanismus der Wirkstoffe
Bei androgenabhängiger Akne können erhöhte oder verstärkt wirksame Androgene die Talgdrüsen stimulieren. Mehr Talg, eine gestörte Verhornung der Poren und entzündliche Reaktionen fördern dann Komedonen und entzündliche Hautveränderungen. Cyproteronacetat reduziert den Androgeneffekt an der Haut.
Ethinylestradiol erhöht die Bildung von Sexualhormon-bindendem Globulin in der Leber. Dadurch zirkuliert weniger freies Testosteron im Blut. Die Kombination kann auch erhöhte Androgenmarker wie DHEA-S günstig beeinflussen, sofern deren Bedeutung im individuellen Fall geklärt wurde.
Diane 35 wirkt systemisch. Es ist deshalb keine punktuelle Aknebehandlung, sondern beeinflusst hormonelle Signalwege im gesamten Körper.
Indikationen
Diane 35 wird bei Frauen im gebärfähigen Alter zur Behandlung mittelschwerer bis schwerer Akne eingesetzt, wenn die Akne stark entzündlich ist, Narben drohen oder eine lokale Behandlung nicht ausreicht. Die Anwendung kann auch bei Hirsutismus sinnvoll sein. Hirsutismus bezeichnet einen verstärkten, männlich verteilten Haarwuchs, etwa an Kinn, Oberlippe, Brust oder Bauch.
Die Behandlung zielt auf androgenabhängige Beschwerden. Dazu gehören:
- entzündliche Akne mit ausgeprägter Talgproduktion;
- Akne, die sich trotz geeigneter lokaler Therapie nicht ausreichend bessert;
- Hirsutismus bei erhöhter Androgenwirkung;
- bestimmte hormonabhängige Hautbeschwerden mit unregelmässiger oder öliger Haut.
Diane 35 sollte nicht allein zur Empfängnisverhütung eingesetzt werden, wenn keine zusätzliche dermatologische Indikation besteht. Die Tabletten können zwar den Eisprung hemmen und dadurch eine empfängnisverhütende Wirkung haben, ihr medizinischer Zweck liegt bei Akne und Hirsutismus.
Eine sichtbare Besserung der Akne braucht Zeit. Entzündliche Läsionen können sich zunächst weiter entwickeln, weil bereits verstopfte Poren nicht sofort verschwinden. Der Behandlungserfolg wird deshalb eher über mehrere Zyklen als über einzelne Tage beurteilt.
Vergleich
Bei Akne und Hirsutismus stehen mehrere Behandlungskategorien zur Verfügung. Die Auswahl richtet sich nach Hautbefund, Hormonstatus, Schwangerschaftswunsch, Thromboserisiko und bisherigen Therapien.
| Behandlungsansatz | Wirkprinzip und typische Einordnung |
|---|---|
| Diane 35 | Antiandrogene und östrogenhaltige Kombination bei geeigneter Akne oder Hirsutismus |
| Lokale Aknetherapie | Wirkt direkt an Poren, Talgdrüsen oder Entzündungsprozessen; geeignet bei begrenzten Hautbefunden |
| Systemische Aknetherapie ohne Östrogen | Beeinflusst Entzündung oder Verhornung und wird je nach Schweregrad ärztlich ausgewählt |
Diane 35 kann sinnvoll sein, wenn die Hautprobleme klar androgenabhängig sind und eine lokale Therapie nicht genügt. Der Nachteil liegt in der systemischen Hormonwirkung mit möglichen Gefäss-, Leber- und Stimmungseffekten.
Eine lokale Therapie hat meist weniger systemische hormonelle Risiken, wirkt aber nicht auf den gesamten Androgenhaushalt. Bei ausgeprägtem Hirsutismus kann die Kombination aus hormoneller Behandlung und kosmetischen Verfahren erforderlich sein. Bei Kinderwunsch ist Diane 35 nicht geeignet, weil die Behandlung den Eisprung unterdrückt.
Kontraindikationen
Diane 35 ist nicht für Sie geeignet, wenn eine der folgenden Situationen besteht:
- frühere oder bestehende tiefe Venenthrombose, Lungenembolie, Schlaganfall oder Herzinfarkt;
- bekannte Gerinnungsstörung mit erhöhtem Thromboserisiko;
- Migräne mit Aura oder bestimmte neurologische Symptome;
- schwere Lebererkrankung oder Lebertumor;
- hormonabhängige bösartige Erkrankung;
- ungeklärte vaginale Blutung;
- Schwangerschaft oder Stillzeit, sofern keine ärztlich begründete Ausnahme besteht;
- Meningeom in der Krankengeschichte;
- Allergie gegen Cyproteronacetat, Ethinylestradiol oder einen sonstigen Bestandteil.
Arzneimittelwechselwirkungen können die Wirksamkeit oder Sicherheit verändern. Dazu gehören enzyminduzierende Antiepileptika, Rifampicin, einige antivirale Medikamente und Johanniskraut. Medikamente, die den Kaliumhaushalt oder die Leberfunktion beeinflussen, können ebenfalls relevant sein.
Wann dies nicht für Sie geeignet ist
Rauchen, starkes Übergewicht, längere Immobilität und familiäre Thrombosen können das Risiko zusätzlich erhöhen. Vor einer grösseren Operation oder einer längeren Ruhigstellung muss die Einnahme frühzeitig medizinisch besprochen werden.
Vor Beginn der Behandlung sollten Sie alle regelmässig eingenommenen Arzneimittel, pflanzlichen Präparate und Nahrungsergänzungsmittel nennen. Johanniskraut wird häufig übersehen und kann die Wirkung hormoneller Präparate abschwächen.
Nebenwirkungen
Diane 35 kann Nebenwirkungen verursachen. Die medizinisch bedeutsamste Gefahr ist eine venöse oder arterielle Thromboembolie. Dabei bildet sich ein Blutgerinnsel in einem Gefäss oder es verschliesst ein Gefäss an einer anderen Stelle.
Mögliche schwerwiegende Ereignisse sind:
| Ereignis | Typische Warnzeichen |
|---|---|
| Tiefe Venenthrombose | Einseitige Schwellung, Schmerzen, Wärme oder Spannungsgefühl im Bein |
| Lungenembolie | Plötzliche Atemnot, stechender Brustschmerz, Husten oder blutiger Auswurf |
| Schlaganfall oder Herzinfarkt | Plötzliche Schwäche, Sprachstörung, Sehstörung, starker Brustdruck oder Kollaps |
Bei solchen Beschwerden ist sofortige medizinische Hilfe erforderlich. Ein Blutgerinnsel kann auch ohne vorherige Beschwerden auftreten.
Das Thromboserisiko wird durch kombinierte hormonelle Präparate beeinflusst. Cyproteronhaltige Kombinationen können ein höheres venöses Thromboembolierisiko aufweisen als bestimmte Präparate mit Levonorgestrel. Das persönliche Risiko hängt zusätzlich von Alter, Rauchen, Körpergewicht, familiärer Belastung, Migräne mit Aura, Immobilität und früheren Gefässerkrankungen ab.
Häufigere unerwünschte Wirkungen können sein:
- Kopfschmerzen oder Migräne;
- Brustspannen;
- Übelkeit oder Bauchbeschwerden;
- Stimmungsschwankungen;
- Veränderungen der Monatsblutung;
- Flüssigkeitseinlagerungen;
- erhöhte Blutdruckwerte;
- vermindertes oder verändertes sexuelles Verlangen.
Cyproteronacetat kann bei längerer oder wiederholter Anwendung das Risiko für Meningeome erhöhen. Bei neuen neurologischen Beschwerden, anhaltenden Kopfschmerzen, Sehstörungen oder Krampfanfällen muss die Behandlung ärztlich überprüft werden.
Kopfschmerzen sind nicht automatisch ein Zeichen einer Thrombose. Eine neu auftretende Migräne mit Aura, Lichtblitzen, Gesichtsfeldausfällen oder neurologischen Ausfällen verändert die Risikobewertung und muss rasch abgeklärt werden.
Übelkeit tritt bei hormonellen Tabletten oft zu Beginn der Anwendung auf und kann sich nach den ersten Einnahmewochen vermindern. Die Einnahme zu einer Mahlzeit kann den Magen schonen, ohne die therapeutische Wirkung grundsätzlich zu verändern.
Brustspannen, leichte Zwischenblutungen und Kopfschmerzen können während der hormonellen Anpassung vorkommen. Hält eine Blutung an, wird sie sehr stark oder tritt sie nach zuvor regelmässiger Einnahme neu auf, braucht sie eine medizinische Abklärung.
Stimmungsschwankungen verdienen Aufmerksamkeit. Eine depressive Verstimmung, ausgeprägte Reizbarkeit oder ein Verlust der Lebensfreude sollte nicht als unvermeidlicher Teil der Behandlung hingenommen werden.
Häufige Fehler
Mehrere typische Fehler verschlechtern die Behandlung oder erhöhen das Risiko:
- Diane 35 wird nur wegen der empfängnisverhütenden Wirkung eingenommen, obwohl keine dermatologische Indikation besteht.
- Nach wenigen Tagen ohne sichtbare Hautverbesserung wird die Behandlung eigenständig abgebrochen.
- Eine vergessene Tablette wird nicht nachgeholt oder es werden mehrere Tabletten gleichzeitig eingenommen.
- Rauchen oder eine lange Reise mit stundenlangem Sitzen wird bei der Risikoeinschätzung nicht erwähnt.
- Johanniskraut oder ein neues Antiepileptikum wird begonnen, ohne die mögliche Wechselwirkung zu klären.
- Neue Migräne mit Aura wird als gewöhnlicher Kopfschmerz behandelt.
- Die Einnahme wird trotz einseitiger Beinschwellung, plötzlicher Atemnot oder neurologischer Symptome fortgesetzt.
- Diane 35 wird mit einem weiteren kombinierten Hormonpräparat kombiniert.
Ein weiterer Fehler ist die Erwartung, dass vorhandener Hirsutismus innerhalb weniger Wochen verschwindet. Haarfollikel reagieren langsam, deshalb wird der Verlauf eher über neue Haarentwicklung und nicht über bereits vorhandene Haare beurteilt.
Was Ärzte sagen
Ärztinnen und Ärzte beurteilen Diane 35 meist als gezielte hormonelle Therapie für klar ausgewählte Patientinnen. In der Praxis wird zuerst geprüft, ob die Hautbeschwerden tatsächlich androgenabhängig sind und ob eine andere Behandlung mit geringerem Risiko ausreicht.
Der Nutzen zeigt sich selten sofort. Entzündliche Akne benötigt mehrere Wochen, und Hirsutismus reagiert langsam, weil bereits vorhandene Haare ihren Wachstumszyklus fortsetzen. Neue Haare können dünner oder weniger zahlreich nachwachsen, während bestehende Haare zusätzliche kosmetische Behandlung benötigen.
Eine Ärztin oder ein Arzt wird zudem nach Migräne, Rauchen, früheren Thrombosen, Operationen, familiären Gefässerkrankungen und anderen Hormonpräparaten fragen. Diese Fragen sind Teil der Risikobewertung und keine Formalität. Die Anamnese wird bei neuen Risikofaktoren wiederholt. Auch Änderungen der Medikation können die Entscheidung beeinflussen.
Die WHO führt kombinierte hormonelle Präparate in ihren medizinischen Eignungskriterien nach individuellen Risikofaktoren auf. Die Einstufung kann sich ändern, wenn neue Erkrankungen, Medikamente oder Lebensumstände hinzukommen [1].
Häufig gestellte Fragen
Wofür wird Diane 35 eingesetzt?
Diane 35 wird bei Frauen mit mittelschwerer bis schwerer androgenabhängiger Akne oder Hirsutismus eingesetzt. Die EMA empfiehlt eine gezielte Anwendung und keine Nutzung allein zur Empfängnisverhütung. Die antiandrogene Wirkung beruht auf Cyproteronacetat, während Ethinylestradiol die hormonelle Rückkopplung und den Eisprung beeinflusst . Die EMA veröffentlichte diese Empfehlung 2013.
Wann verbessert sich Akne durch Diane 35?
Eine erste Veränderung kann nach mehreren Wochen auftreten, die Beurteilung erfolgt meist über mehrere Einnahmezyklen. Entzündliche Läsionen und ölige Haut können früher reagieren als Narben oder bereits veränderte Hautstellen. Die NICE-Leitlinie zur Aknebehandlung beschreibt, dass hormonelle und dermatologische Therapien regelmässig kontrolliert und bei unzureichendem Ansprechen angepasst werden sollten [2]. Die NICE-Leitlinie erschien 2021.
Ist Diane 35 ein Verhütungsmittel?
Diane 35 hemmt den Eisprung und besitzt dadurch eine empfängnisverhütende Wirkung. Der therapeutische Schwerpunkt liegt bei androgenabhängiger Akne und Hirsutismus, nicht bei der reinen Verhütung. Die EMA empfiehlt, bei ausschliesslichem Verhütungswunsch eine dafür vorgesehene Option zu prüfen . Diese EMA-Empfehlung stammt aus dem Jahr 2013.
Wie lange darf Diane 35 eingenommen werden?
Die Behandlungsdauer richtet sich nach Hautbefund, Ansprechen und individuellen Risikofaktoren. Nach einer deutlichen Besserung wird die weitere Anwendung ärztlich neu bewertet, weil eine langfristige Einnahme nicht automatisch erforderlich ist. Sicherheitsbewertungen von EMA, PRAC und CMDh betonen die Begrenzung auf geeignete Patientinnengruppen und die regelmässige Nutzen-Risiko-Prüfung . Die betreffende EMA-Bewertung wurde 2013 veröffentlicht.
Erhöht Diane 35 das Thromboserisiko?
Ja. Kombinierte hormonelle Präparate können das Risiko venöser Thromboembolien erhöhen, und cyproteronhaltige Kombinationen werden in diesem Zusammenhang besonders sorgfältig bewertet. Health Canada stellte in seiner Sicherheitsbewertung die Erkennung von Risikofaktoren, die korrekte Indikation und Warnzeichen wie Beinschwellung oder plötzliche Atemnot heraus [3]. Die Sicherheitsbewertung von Health Canada stammt aus dem Jahr 2013.
Kann Diane 35 bei Hirsutismus helfen?
Diane 35 kann den Einfluss von Androgenen auf Haarfollikel vermindern und dadurch neuen unerwünschten Haarwuchs reduzieren. Bereits vorhandene Haare verschwinden nicht sofort, weil ihr Wachstumszyklus langsam abläuft. Die WHO berücksichtigt bei hormonellen Präparaten die individuelle Eignung und Begleiterkrankungen, nicht allein die kosmetische Zielsetzung . Die WHO veröffentlichte die zugrunde liegenden Eignungskriterien 2015.
Was gilt bei einer vergessenen Tablette?
Die vergessene Tablette sollte eingenommen werden, sobald die Einnahmelücke bemerkt wird. Bei einer längeren Verzögerung hängt das weitere Vorgehen davon ab, an welcher Stelle des 21-Tage-Schemas die Tablette vergessen wurde. Die Fachinformation kombinierter hormoneller Tabletten unterscheidet dabei zwischen einer einzelnen vergessenen Einnahme und mehreren ausgelassenen Tabletten; die konkrete Situation sollte zeitnah medizinisch geklärt werden [4]. Swissmedic veröffentlichte die entsprechenden Sicherheitsinformationen 2013.
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Vergleich
Vergleichen Sie alle Medikamente für AkneDiane 35: Bewertungen und Erfahrungen
Die Haut war nach dem dritten Zyklus weniger fettig. Die roten Flecken verschwanden langsamer als die neuen Pickel. Ich musste meine Erwartungen anpassen und habe zusätzlich eine lokale Behandlung verwendet.
Ich bekam starke Stimmungsschwankungen und habe die Tabletten nach ärztlicher Rücksprache abgesetzt. Die Akne war noch nicht besser, aber die psychische Veränderung war für mich zu belastend.
Der Haarwuchs am Kinn nahm ab, aber bereits vorhandene Haare wurden nicht einfach unsichtbar. Eine kosmetische Behandlung blieb nötig. Die Monatsblutungen wurden regelmässiger.
Quellen
- World Health Organization (2015). Medical eligibility criteria for contraceptive use, fifth edition.
- National Institute for Health and Care Excellence (2021). Acne vulgaris: management.
- Health Canada (2013). Summary Safety Review — Diane-35 and risk of blood clots.
- Swissmedic (2013). Arzneimittelinformation und Sicherheitsinformationen zu cyproteronhaltigen hormonellen Arzneimitteln.