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Wirkstoff Naltrexon, Bupropion

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Contrave ist ein verschreibungspflichtiges Arzneimittel zur Unterstützung der Gewichtsabnahme bei Erwachsenen mit Adipositas oder starkem Übergewicht. Die Fixkombination aus Naltrexon und Bupropion wirkt auf zentrale Appetit- und Belohnungssignale im Gehirn und wird mit einer kalorienreduzierten Ernährung sowie mehr Bewegung verbunden.

Beschreibung

Contrave enthält Naltrexonhydrochlorid und Bupropionhydrochlorid. Die Tabletten gehören zur Gruppe der zentral wirksamen Antiadiposita. Ihre Wirkung beruht auf zwei unterschiedlichen, sich ergänzenden Mechanismen im zentralen Nervensystem.

Pharmakologisches Profil der Einzelkomponenten

Naltrexon ist ein Opioid-Antagonist. Es verhindert, dass körpereigene Opioidsignale bestimmte Belohnungsreaktionen verstärken. Dieser Effekt ist für Contrave relevant, weil Essen bei manchen Menschen durch eine starke Belohnungserwartung begleitet wird.

Bupropion wirkt auf noradrenerge und dopaminerge Signalwege. Es wird pharmakologisch häufig als NDRI bezeichnet, also als Hemmer der Wiederaufnahme von Noradrenalin und Dopamin. Die Substanz kann die Aktivität von Nervenzellen beeinflussen, die an Appetitkontrolle und Verhaltensregulation beteiligt sind.

Zusammensetzung

Contrave enthält Naltrexonhydrochlorid und Bupropionhydrochlorid. Die Tabletten gehören zur Gruppe der zentral wirksamen Antiadiposita. Ihre Wirkung beruht auf zwei unterschiedlichen, sich ergänzenden Mechanismen im zentralen Nervensystem.

Wirkstoff Pharmakologische Einordnung Hauptfunktion
Naltrexon Opioid-Rezeptor-Antagonist Schwächt verstärkende Belohnungssignale ab
Bupropion Noradrenalin-Dopamin-Wiederaufnahmehemmer Unterstützt Sättigungssignale und reduziert bestimmte Essimpulse

Naltrexon blockiert vor allem μ-Opioid-Rezeptoren. Bupropion beeinflusst die Signalübertragung von Noradrenalin und Dopamin. Die Kombination Bupropion/Naltrexon wird als Fixkombination zur Behandlung von Übergewicht eingesetzt, wenn eine Gewichtsreduktion durch Ernährung und Bewegung allein nicht ausreichend gelingt [1].

Das Arzneimittel ist für eine schrittweise Dosiserhöhung vorgesehen. Die genaue Dosierung ist auf der Packung angegeben; bitte beachten Sie die Packungsbeilage. Dadurch kann sich der Körper an die Wirkstoffkombination gewöhnen, und frühe Magen-Darm-Beschwerden lassen sich besser einordnen.

Contrave-Tabletten werden als Ganzes mit Wasser eingenommen. Sie dürfen nicht geteilt, zerdrückt oder zerkaut werden, weil die Wirkstofffreisetzung dadurch verändert werden kann.

Pharmakologisches Profil der Einzelkomponenten

Naltrexon ist ein Opioid-Antagonist. Es verhindert, dass körpereigene Opioidsignale bestimmte Belohnungsreaktionen verstärken. Dieser Effekt ist für Contrave relevant, weil Essen bei manchen Menschen durch eine starke Belohnungserwartung begleitet wird.

Bupropion wirkt auf noradrenerge und dopaminerge Signalwege. Es wird pharmakologisch häufig als NDRI bezeichnet, also als Hemmer der Wiederaufnahme von Noradrenalin und Dopamin. Die Substanz kann die Aktivität von Nervenzellen beeinflussen, die an Appetitkontrolle und Verhaltensregulation beteiligt sind.

Dosierung und Anwendung

  • Wirkstoffmenge: Jede Tablette enthält 8 mg Naltrexonhydrochlorid und 90 mg Bupropionhydrochlorid.
  • Anwendung: Die Tabletten werden oral mit Wasser eingenommen.
  • Häufigkeit und Tageszeit: Die genaue Anzahl der Tabletten pro Tag sowie die Einnahmezeit richten sich nach der Packungsbeilage und der ärztlichen Verordnung.
  • Zeitpunkt zu Mahlzeiten: Die Einnahme erfolgt gemäss Packungsbeilage; genaue Vorgaben zu Mahlzeiten sind den Produktinformationen zu entnehmen.
  • Behandlungsdauer: Die Dauer der Anwendung wird ärztlich festgelegt und richtet sich nach dem individuellen Behandlungserfolg.
  • Begleitmassnahmen: Contrave wird zusammen mit einer kalorienreduzierten Ernährung und mehr körperlicher Aktivität angewendet.

Wie es funktioniert

Bupropion kann proopiomelanocortin-produzierende Nervenzellen im Hypothalamus stimulieren. Diese Zellen setzen Signale frei, die Sättigung und Energieverbrauch beeinflussen. Naltrexon reduziert gleichzeitig die hemmende Rückkopplung auf diese Nervenzellen.

Der Hypothalamus ist an der Regulation von Hunger, Sättigung und Energiehaushalt beteiligt. Das mesolimbische Dopaminsystem verarbeitet dagegen unter anderem Motivation und Belohnung. Contrave beeinflusst beide Bereiche indirekt über die Wirkungen seiner Einzelkomponenten.

Die Kombination kann dadurch zwei typische Schwierigkeiten beim Abnehmen ansprechen: anhaltenden Hunger und starkes Verlangen nach bestimmten Lebensmitteln. Die Wirkung ist individuell verschieden. Schlafmangel, Stress, Alkohol und unregelmässige Mahlzeiten können Essimpulse weiterhin verstärken.

Die Europäische Arzneimittel-Agentur beschreibt Naltrexon/Bupropion als zentral wirkende Kombination innerhalb der Adipositastherapie [3]. Die Wirkstoffe führen nicht zu einer direkten Fettverbrennung. Die Gewichtsabnahme entsteht vor allem durch eine geringere Energieaufnahme über verminderten Appetit und weniger ausgeprägtes Verlangen nach Nahrung.

Ein frühes Zeichen der Wirkung kann sein, dass eine übliche Zwischenmahlzeit weniger dringend erscheint. Das bedeutet nicht automatisch, dass jede Mahlzeit ausgelassen werden sollte.

Indikationen

Contrave ist für Erwachsene mit einem Body-Mass-Index ab 30 kg/m² oder mit einem BMI ab 27 kg/m² vorgesehen, wenn zusätzliche gewichtsbedingte Erkrankungen bestehen. Dazu gehören beispielsweise Typ-2-Diabetes, behandlungsbedürftiger Bluthochdruck oder eine Fettstoffwechselstörung [2].

Die Behandlung richtet sich an Personen mit Übergewicht oder Fettleibigkeit, bei denen eine kalorienreduzierte Ernährung und mehr körperliche Aktivität allein keine ausreichende Gewichtsabnahme bewirken. Contrave ergänzt diese Massnahmen. Es ersetzt weder eine Ernährungsumstellung noch die Behandlung bestehender Begleiterkrankungen.

Die Fortführung der Therapie sollte anhand der Gewichtsreaktion beurteilt werden. Bleibt nach der Aufdosierungsphase und einer angemessenen Behandlungsdauer kein klinisch relevanter Gewichtsverlust bestehen, wird die Therapie normalerweise beendet. Die europäische Fachinformation nennt hierfür eine konkrete Beurteilung nach 16 Wochen.

Vergleich

Antiadiposita unterscheiden sich deutlich bei Wirkmechanismus, Einnahmeform, Nebenwirkungen und Begleiterkrankungen, für die sie geeignet sind.

Therapieoption Wirkprinzip und Anwendung
Contrave Naltrexon/Bupropion als Tabletten; beeinflusst Appetit- und Belohnungssignale
GLP-1-Rezeptor-Agonisten wie Liraglutid oder Semaglutid Nachahmung eines Darmhormons; meist als Injektion, je nach Präparat auch oral
Orlistat Hemmt die Aufnahme eines Teils der Nahrungsfette im Darm
Phentermin/Topiramat Kombination mit zentraler Appetitdämpfung; je nach Land und Zulassung unterschiedliche Anwendung

Liraglutid und Semaglutid, die unter anderem mit den Handelsnamen Saxenda® und Ozempic® verbunden sind, gehören zu einer anderen Wirkstoffgruppe. Ozempic® ist in erster Linie zur Behandlung von Typ-2-Diabetes zugelassen; eine Verordnung zur Gewichtsabnahme richtet sich nach der jeweiligen Fachinformation.

Orlistat wirkt im Darm und führt bei fettreichen Mahlzeiten häufiger zu öligen Stühlen, Blähungen oder spontanem Stuhldrang. Contrave wirkt zentral und hat dafür ein anderes Risikoprofil mit relevanten Warnhinweisen zu Blutdruck, Stimmung, Opioiden und Krampfanfällen.

Phentermin/Topiramat ist ebenfalls eine zentral wirkende Kombination. Topiramat kann kognitive Beschwerden, Kribbeln und Stimmungsschwankungen verursachen; Phentermin kann Puls, Blutdruck und innere Unruhe beeinflussen. Keine dieser Optionen ist für jede Person geeignet.

Kontraindikationen

Contrave ist nicht für Personen geeignet, bei denen eine der folgenden Situationen vorliegt:

  • Epilepsie oder frühere Krampfanfälle;
  • aktuelle oder frühere Bulimie oder Anorexia nervosa;
  • unkontrollierter Bluthochdruck;
  • gleichzeitige Behandlung mit Opioiden;
  • akuter Opioidentzug;
  • schwere Leberfunktionsstörung;
  • schwere Nierenfunktionsstörung;
  • gleichzeitige Einnahme von Monoaminoxidase-Hemmern;
  • bekannte Überempfindlichkeit gegen Naltrexon, Bupropion oder einen Bestandteil der Tablette.

Wann dies nicht für Sie geeignet ist

Contrave ist wahrscheinlich nicht für Sie geeignet, wenn Sie Epilepsie oder frühere Krampfanfälle, eine Essstörung, unkontrollierten Bluthochdruck oder schwere Leber- oder Nierenprobleme haben. Auch wenn Sie Opioid-Schmerzmittel einnehmen, gerade einen Opioidentzug durchmachen, Monoaminoxidase-Hemmer verwenden oder gegen einen Bestandteil allergisch sind, müssen Sie vor der Einnahme ärztlichen Rat einholen. In Schwangerschaft und Stillzeit sollte Contrave nicht zur Gewichtsabnahme eingesetzt werden. Starker Alkoholkonsum oder ein plötzlicher Entzug nach regelmässigem hohem Konsum kann das Krampfrisiko erhöhen.

Nebenwirkungen

Die häufigsten Beschwerden betreffen den Magen-Darm-Trakt und das zentrale Nervensystem. In klinischen Studien wurden vor allem Übelkeit, Verstopfung, Erbrechen, Kopfschmerzen, Schwindel, Schlafstörungen, Mundtrockenheit und Durchfall beschrieben .

Übelkeit tritt häufig während der ersten Aufdosierungswochen auf. Kleine Mahlzeiten, ausreichendes Trinken und eine langsamere Anpassung nach ärztlicher Rücksprache können die Verträglichkeit verbessern. Verstopfung lässt sich oft durch Flüssigkeit, ballaststoffreiche Lebensmittel und Bewegung lindern, sofern keine medizinischen Gründe dagegen sprechen.

Weitere mögliche Beschwerden sind:

  • Angst oder innere Unruhe;
  • Konzentrationsprobleme;
  • erhöhter Blutdruck;
  • Herzklopfen;
  • vermehrtes Schwitzen;
  • Geschmacksveränderungen;
  • Müdigkeit;
  • depressive Verstimmung oder Stimmungsschwankungen.

Bupropion kann den Blutdruck erhöhen. Bei bestehendem Bluthochdruck sollte die Blutdruckkontrolle vor und während der Behandlung ernst genommen werden. Neue oder zunehmende Suizidgedanken, starke Stimmungsschwankungen, manische Symptome oder ungewöhnliches Verhalten erfordern eine rasche medizinische Abklärung.

Krampfanfälle sind selten, aber eine wichtige schwerwiegende Nebenwirkung. Das Risiko steigt bei hoher Dosierung, Essstörungen, starkem Alkoholgebrauch, abruptem Alkoholentzug oder gleichzeitiger Anwendung bestimmter Arzneimittel.

Ein praktisches Detail wird leicht übersehen: Bupropion kann bei manchen Urintests ein falsch positives Ergebnis für Amphetamine verursachen. Bei einer beruflichen oder medizinischen Testung sollte die Einnahme deshalb angegeben werden.

Häufige Fehler

  • Die Tabletten werden zerkaut, weil sie relativ gross wirken.
  • Nach einer vergessenen Dosis werden mehrere Tabletten gleichzeitig eingenommen.
  • Die Aufdosierung wird trotz ausgeprägter Übelkeit selbstständig fortgesetzt.
  • Opioidhaltige Schmerzmittel werden nicht als relevante Wechselwirkung erkannt.
  • Alkohol wird während der Behandlung stark reduziert und danach abrupt abgesetzt.
  • Die Gewichtsentwicklung wird täglich bewertet, wodurch normale Schwankungen fälschlich als Therapieversagen erscheinen.
  • Schlaflosigkeit wird ignoriert, obwohl eine spätere Einnahmezeit die Beschwerden verstärken kann.
  • Eine sehr fettreiche Mahlzeit wird direkt zur Einnahme gewählt.
  • Eine geplante Operation oder eine Notfallbehandlung mit Opioiden wird nicht erwähnt.
Ein einfaches Wochenprotokoll mit Gewicht, Blutdruck, Schlafdauer, Übelkeit und Heisshunger liefert für die Therapiebeurteilung mehr Information als tägliches Wiegen allein.

Was Ärzte sagen

Ärztinnen und Ärzte beurteilen Contrave nicht anhand des Appetits allein. Entscheidend sind Gewichtsverlauf, Blutdruck, Stimmung, Schlaf, Essverhalten und die Fähigkeit, die Aufdosierung zu tolerieren.

Die Behandlung wird meist dann als sinnvoll betrachtet, wenn wiederkehrende Heisshunger- oder Belohnungsimpulse die Ernährungsumstellung erschweren und keine Gegenanzeigen bestehen. Bei vorbestehender Depression, Angststörung, Bluthochdruck oder einer Essstörung ist die Auswahl besonders sorgfältig. Auch die bisherigen Gewichtsverläufe fliessen in die Entscheidung ein. Blutdruck und Stimmung werden während der Behandlung regelmässig überprüft. Bei unklaren Beschwerden sollte die Dosis nicht eigenständig verändert werden.

Ein häufiger klinischer Fehler besteht darin, die Dosis wegen fehlender Wirkung zu schnell zu erhöhen. Die Maximaldosis führt nicht automatisch zu einer stärkeren Gewichtsabnahme, kann aber Nebenwirkungen wahrscheinlicher machen. Ein weiterer Punkt betrifft die Erwartung: Contrave unterstützt die Gewichtsabnahme, erzeugt aber keine gleichbleibende Sättigung bei jeder Person.

Häufig gestellte Fragen

Für wen ist Contrave zugelassen?

Contrave ist für Erwachsene mit Adipositas oder mit Übergewicht und gewichtsbedingten Begleiterkrankungen vorgesehen. Die europäische Fachinformation beschreibt die Anwendung zusammen mit einer kalorienreduzierten Ernährung und mehr körperlicher Aktivität. Die EMA veröffentlichte die europäische Beurteilung der Fixkombination im Jahr 2015 .

Wie lange dauert es, bis Contrave wirkt?

Eine Veränderung von Hunger oder Essverlangen kann während der Aufdosierung auftreten, während sich der Gewichtsverlauf über mehrere Wochen beurteilen lässt. Die Behandlung wird anhand der erreichten Gewichtsabnahme und der Verträglichkeit bewertet. Die Fachinformation von Swissmedic aus dem Jahr 2024 nennt eine Beurteilung nach 16 Wochen als wichtigen Entscheidungspunkt.

Darf Contrave zusammen mit Opioiden eingenommen werden?

Naltrexon blockiert Opioid-Rezeptoren und kann die Wirkung von Morphin, Oxycodon, Codein, Tramadol oder Fentanyl vermindern. Die FDA weist in der Fachinformation von 2024 auf diese Wechselwirkung und das Risiko einer Opioidüberdosierung nach Ende der Naltrexonwirkung hin. Eine Schmerzbehandlung muss deshalb vorab geplant werden.

Ist Contrave bei Diabetes geeignet?

Contrave kann bei Erwachsenen mit Übergewicht und Typ-2-Diabetes eingesetzt werden, sofern keine Gegenanzeigen bestehen. Die Gewichtsabnahme kann die Stoffwechselkontrolle beeinflussen, weshalb Blutzuckerwerte und Diabetesmedikamente überprüft werden müssen. Die WHO beschreibt in ihrer Leitlinie von 2023 Gewichtsmanagement als Bestandteil der Behandlung adipositasbezogener Gesundheitsrisiken.

Was passiert bei einer vergessenen Einnahme?

Eine vergessene Dosis wird nicht durch eine zusätzliche Tablette ausgeglichen. Die nächste Einnahme erfolgt zum geplanten Zeitpunkt. Die EMA-Produktinformation von 2015 warnt vor einer eigenständigen Dosisverdoppelung, weil dadurch unter anderem das Krampfrisiko steigen kann.

Welche Rolle spielt die Ernährung während der Behandlung?

Contrave ist für die Anwendung mit einer kalorienreduzierten Ernährung und körperlicher Aktivität vorgesehen. Sehr fettreiche Mahlzeiten können die Wirkstoffaufnahme erhöhen und die Verträglichkeit verschlechtern. NICE beschreibt in der Leitlinie NG246 aus dem Jahr 2025 eine strukturierte Lebensstilbegleitung als wichtigen Bestandteil der Adipositastherapie.

Kann Contrave die Stimmung beeinflussen?

Bupropion kann Schlaf, Unruhe und Stimmung verändern. Neue Suizidgedanken, ungewöhnliche Hochstimmung, starke Reizbarkeit oder auffällige Verhaltensänderungen benötigen eine sofortige medizinische Beurteilung. Die Fachinformation von Swissmedic aus dem Jahr 2024 nennt psychiatrische Symptome und Krampfanfälle als wichtige Überwachungsbereiche.

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Vergleich

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Integration in Ernährungs- und Lebensstiländerungen

Contrave wird zusammen mit einer kalorienreduzierten Ernährung und regelmässiger körperlicher Aktivität angewendet. Die Tabletten können den Umgang mit Hunger und Belohnungsreizen erleichtern, während die tatsächliche Gewichtsabnahme von der langfristigen Energiebilanz abhängt.

Praktisch hilfreich sind:

  • regelmässige Mahlzeiten mit ausreichendem Proteinanteil;
  • Wasser statt kalorienreicher Getränke;
  • ein geplanter Umgang mit Snacks;
  • tägliche Bewegung, angepasst an die körperliche Belastbarkeit;
  • eine wöchentliche Gewichtskontrolle unter ähnlichen Bedingungen;
  • Beobachtung von Schlaf, Stimmung und Essimpulsen.

Eine sehr strenge Diät ist nicht erforderlich und kann die Verträglichkeit verschlechtern. Zu wenig Nahrung kann Schwindel, Schwäche oder Übelkeit begünstigen. Eine alltagstaugliche Ernährungsweise ist für die langfristige Wirkung wichtiger als kurzfristige Verbote.

Contrave: Bewertungen und Erfahrungen

3.3
Basierend auf 4 Bewertungen
Anna, 44
Zürich
3 Wochen
Verifiziert
Bewertung: 3.5 von 5

Die Übelkeit war in der ersten Woche deutlich, wurde danach aber schwächer. Ich dachte weniger oft an Snacks am Abend. Der Schlaf war zunächst unruhiger, weshalb ich die zweite Einnahme früher plante.

21. Okt. 2026
Thomas, 51
Basel
4 Monate
Verifiziert
Bewertung: 3.5 von 5

Nach ungefähr sechs Wochen waren die Portionen kleiner und das Gewicht ging langsam zurück. Mundtrockenheit und Verstopfung blieben störend. Mehr Trinken und tägliche Spaziergänge halfen nur teilweise.

17. Okt. 2026
Laura, 38
Bern
6 Wochen
Verifiziert
Bewertung: 2 von 5

Der Appetit war nicht deutlich verändert, dafür hatte ich Kopfschmerzen und innere Unruhe. Die Dosiserhöhung wurde deshalb nicht weitergeführt. Nach dem Absetzen verschwanden die Beschwerden allmählich.

10. Okt. 2026
Markus, 47
Luzern
5 Monate
Verifiziert
Bewertung: 4 von 5

Die stärksten Essimpulse am Abend wurden seltener. Ich nahm trotzdem nicht jede Woche ab, sondern hatte mehrere Wochen ohne Veränderung. Die Kombination mit einem festen Frühstück und Bewegung war für mich entscheidend.

25. Sept. 2026

Quellen

  1. European Medicines Agency (EMA) (2015). Mysimba: European Public Assessment Report and product information for naltrexone/bupropion prolonged-release tablets.
  2. Swissmedic (2024). Fachinformation zu Naltrexon/Bupropion Retardtabletten.
  3. European Medicines Agency (EMA) (2015). Assessment report for naltrexone/bupropion prolonged-release tablets.
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